| Reproduktionsorgane reagieren empfindlich auf Stress |
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Sowohl Laien als auch wohlmeinende Freunde neigen dazu, medizinisch nicht Fassbares der Psyche - dem Stress - zuzuschreiben. So einfach ist es sicher nicht! Was aber Á. A. Jakobovits und L. Szekeres vom Toldy Ferenc Hospital, Ungarn, nachgewiesen haben: Physikalischer wie auch emotionaler Stress haben einen negativen Einfluss auf die Reproduktionsorgane sowohl von Männern als auch von Frauen. Schon punktueller Stress setzt die Reproduktionsfähigkeit signifikant herab. Wird der Stress chronisch, kann die Pubertät verzögert, die Oogenese und die Spermatogenese empfindlich und dauerhaft gestört werden. Stress hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf Schwangerschaft und Geburt und ist ein Risikofaktor für Fehlgeburt und intrauterines Absterben des Fetus. Sogar Stresseffekte auf den Fetus direkt sind schon nachgewiesen worden.
kdm 
Letzte Änderung: 02:07 20/10 2003
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