27/09 2004:
| Stoibers Problem mit dem Wahlsieg |
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Schröder und Fischer wollen auch 2006 weitermachen. Bei miserablen Umfragewerten und einer anstehenden Wahl in Bayern konnten Fischer und Schröder kaum einen größeren Fehler begehen. Bei praktisch völlig fehlender Zustimmung zur aktuellen Politik der Regierungskoalition, löst der Wunsch nach Verlängerung Panik unter den Wählern aus. Die 2/3-Mehrheit von Stoiber und weniger als 20 % für die SPD waren die logische Folge.
Die SPD versucht jetzt den Fehler zu korrigieren und Stoiber zu einer Stellungnahme bezüglich der Kanzlerkandidatur zu nötigen. Die CDU/CSU hätte ein Problem mit der k-Frage. Die SPD sollte erst einmal die eigenen Probleme lösen. Ohne Erfolge bei den Reformen werden Schröder und Fischer nicht über die Verlängerung ihrer Regierungsämter nachdenken müssen.
Klaus D. Minhardt
Nachtrag: Durch das konstruierte Misstrauen wollen sich die Hauptakteure nun verfrüht zur Wiederwahl stellen, damit man genau in die Situation kommen möge, aus der man sich durch §68 GG mit einer Neuwahl befreien will. Ob das Schröder selbst versteht? 
Letzte Änderung: 14:02 26/07 2005
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